Informatik (Fächerbereich)
💻 Informatik – digitale Systeme verstehen, Probleme lösen, verantwortungsvoll handeln
Informatik hilft Schülerinnen und Schülern zu verstehen, wie digitale Systeme funktionieren und wie Informationen verarbeitet, gespeichert und dargestellt werden.
An der Gesamtschule Kevelaer begegnen Schülerinnen und Schüler informatischen Inhalten im regulären Unterricht, im Wahlpflichtbereich und – je nach Kursangebot – auch in der gymnasialen Oberstufe.
Informatik im regulären Unterricht
Im regulären Unterricht wird Informatik in Jahrgang 6 im Klassenverband unterrichtet.
Die Schülerinnen und Schüler erwerben dabei grundlegende Einblicke in digitale Systeme, Daten, Algorithmen, Programmierung und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien.
Der Unterricht legt damit eine Grundlage für informatisches Denken und für den bewussten Umgang mit digitalen Werkzeugen im schulischen und alltäglichen Leben.
Inhalte und Schwerpunkte in Jahrgang 6
In Jahrgang 6 stehen grundlegende informatische Themen und Arbeitsweisen im Mittelpunkt.
Die folgende Übersicht gibt einen exemplarischen Einblick in zentrale Schwerpunkte des regulären Informatikunterrichts. Die genaue Reihenfolge und Ausgestaltung kann je nach Lerngruppe und Unterrichtsvorhaben variieren.
- informatische Probleme schrittweise betrachten
- Algorithmen verstehen und beschreiben
- erste Programmiererfahrungen sammeln
- eigene kleine Projekte entwickeln
- Fehler finden und Lösungen verbessern
- Daten speichern und wiederfinden
- Dateien und Ordner sinnvoll nutzen
- Sicherheit von Daten
- Codierung und Verschlüsselung
- Urheberrecht beachten
- digitale und informatische Systeme kennenlernen
- Grundideen automatisierter Abläufe verstehen
- Künstliche Intelligenz als Teil der digitalen Lebenswelt betrachten
- Möglichkeiten und Grenzen digitaler Systeme reflektieren
- soziale Medien reflektieren
- sicherer Umgang mit persönlichen Daten
- Passwortsicherheit
- Informationen im Netz kritisch betrachten
- Chancen und Risiken digitaler Medien erkennen
Abgrenzung zur Wahlpflichtinformatik
Diese Seite beschreibt Informatik im regulären Fächerbereich.
Davon zu unterscheiden ist das Wahlpflichtfach Informatik im Wahlpflichtbereich I. Dort können Schülerinnen und Schüler Informatik ab Jahrgang 7 als individuellen Schwerpunkt wählen.
Die Wahlpflichtinformatik baut informatische Arbeitsweisen weiter aus und vertieft digitale, technische und gesellschaftliche Fragestellungen über mehrere Jahrgänge hinweg.
Informatik in der gymnasialen Oberstufe
In der gymnasialen Oberstufe kann Informatik je nach Kursangebot fortgeführt werden.
Dabei werden informatische Denk- und Arbeitsweisen vertieft und auf komplexere Fragestellungen angewendet.
Je nach Kursangebot und Unterrichtsvorhaben können unter anderem Themen wie Algorithmen, Datenstrukturen, Modellierung, Programmierung, Informatiksysteme sowie Fragen zu Informatik, Mensch und Gesellschaft aufgegriffen werden.
Bedeutung des Faches
Informatik unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, digitale Medien nicht nur zu nutzen, sondern digitale Systeme besser zu verstehen.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, Probleme strukturiert zu analysieren, Lösungswege zu entwickeln und digitale Entwicklungen kritisch zu reflektieren.
Damit leistet Informatik einen wichtigen Beitrag zur digitalen Bildung, zur Medienkompetenz und zur Orientierung in einer zunehmend digital geprägten Gesellschaft.