Klasse "Schule dual": Unterschied zwischen den Versionen

Aus GEKV
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 189: Zeile 189:


<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">
Dazu gehören die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigten, Klassenleitungen, Betriebe, Studien- und Berufswahlorientierung, Abteilungsleitung, Beratungsangebote sowie weitere schulische und außerschulische Partner.
Dazu gehören die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigten, die Klassenleitung, Betriebe, Studien- und Berufswahlorientierung, Abteilungsleitung, Beratungsangebote sowie weitere schulische und außerschulische Partner.
</p>
</p>



Version vom 23. Mai 2026, 17:42 Uhr


🛠️ Schule und Praxis verbinden – Übergänge vorbereiten

Die Klasse „Schule dual“ ist ein besonderer Baustein der Studien- und Berufswahlorientierung an der Gesamtschule Kevelaer.

Im Mittelpunkt steht ein Langzeitpraktikum, das schulisches Lernen mit regelmäßigen Praxiserfahrungen im Betrieb verbindet. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern realistische Anschluss- und Berufsperspektiven zu eröffnen.

Grundidee

Das Langzeitpraktikum „Schule dual“ ist ein ergänzendes Angebot für Schülerinnen und Schüler, bei denen ein schwieriger Schul- und Berufsverlauf absehbar ist.

Es ist in das Landesvorhaben Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule–Beruf eingebettet und verbindet Unterricht mit langfristiger betrieblicher Erfahrung.

Durch diese Verbindung sollen Motivation, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und berufliche Orientierung gestärkt werden.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs beziehungsweise im 10. Schulbesuchsjahr, die ihre Vollzeitschulpflicht erreicht haben.

Angesprochen sind insbesondere Jugendliche, bei denen noch keine klare Abschlussperspektive besteht, vor allem mit Blick auf den Hauptschulabschluss nach Klasse 9.

Das Langzeitpraktikum unterstützt verschiedene Anschlusswege, zum Beispiel den Übergang in Ausbildung, die Versetzung in Klasse 10 oder den Wechsel an ein Berufskolleg.

Ziele des Langzeitpraktikums

🎯 Perspektiven entwickeln

Schülerinnen und Schüler sollen realistische Anschlussmöglichkeiten in Ausbildung, Beruf oder weitere schulische Bildungsgänge entwickeln.

💪 Selbstvertrauen stärken

Praxiserfahrungen können Motivation, Selbstwirksamkeit und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken.

🏢 Arbeitswelt kennenlernen

Der Betrieb wird zu einem zusätzlichen Lernort, an dem Anforderungen der Arbeitswelt konkret erfahrbar werden.

🤝 Übergänge begleiten

Schule, Betriebe und weitere Partner arbeiten zusammen, um individuelle Übergänge frühzeitig vorzubereiten.

Umsetzung an der Gesamtschule Kevelaer

Geplant ist eine eigenständige Lerngruppe mit etwa 12 bis 17 Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 9.

Die Gruppe wird durch ein festes Klassenleitungsteam begleitet. Dieses Team betreut die Schülerinnen und Schüler sowohl schulisch als auch im Zusammenhang mit den Praktikumsbetrieben.

🏢 Zwei Tage Betrieb

An zwei Tagen pro Woche lernen die Schülerinnen und Schüler im Betrieb.

📚 Drei Tage Unterricht

An drei Tagen pro Woche findet Unterricht in der Schule statt, insgesamt etwa 18 Wochenstunden.

📅 Zeitraum

Die Durchführung erfolgt von den Herbstferien bis zu den Osterferien.

🛠️ Blockpraktikum

Ergänzend ist ein zweiwöchiges Blockpraktikum im Anschluss an die Sommerferien vorgesehen.

Unterrichtliche Gestaltung

Der Unterricht findet an den praktikumsfreien Tagen statt und ist eng an der Berufs- und Arbeitswelt orientiert.

  • Vorbereitung der Praxiserfahrungen
  • Nachbereitung und Reflexion der betrieblichen Erfahrungen
  • Förderung grundlegender Kompetenzen für die Arbeitswelt
  • Stärkung sozialer Kompetenzen
  • Training von Kommunikation, Zusammenarbeit und angemessenem Verhalten im Betrieb

Vorteile des Langzeitpraktikums

👥 Für Schülerinnen und Schüler
  • Lernen im Betrieb als motivierender Lernort
  • besseres Verständnis für den Zusammenhang zwischen Schule und Beruf
  • Erwerb grundlegender Kompetenzen für den Einstieg in die Arbeitswelt
  • realistische Berufsorientierung
  • erhöhte Chancen auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz
🏫 Für die Schule
  • gezielte Förderung schulmüder Schülerinnen und Schüler
  • Stärkung von Unterrichtsbeteiligung und Leistungsentwicklung
  • Entlastung des Regelunterrichts durch eine passende Lerngruppe
  • Stärkung regionaler Kooperationen
  • positive Außendarstellung
🏢 Für Betriebe
  • gezielte Nachwuchsgewinnung
  • frühzeitiges Kennenlernen potenzieller Auszubildender
  • Erfahrungen in der Arbeit mit förderbedürftigen Jugendlichen
  • Möglichkeit langfristiger betrieblicher Integration geeigneter Schülerinnen und Schüler

Zusammenarbeit und Begleitung

Für das Gelingen von „Schule dual“ ist eine enge Zusammenarbeit verschiedener Beteiligter wichtig.

Dazu gehören die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigten, die Klassenleitung, Betriebe, Studien- und Berufswahlorientierung, Abteilungsleitung, Beratungsangebote sowie weitere schulische und außerschulische Partner.

Einordnung in Berufsorientierung und Förderung

🧭 Studien- und Berufswahlorientierung

„Schule dual“ ist ein Baustein der Studien- und Berufswahlorientierung und unterstützt den Übergang von der Schule in Ausbildung, Beruf oder weitere schulische Bildungsgänge.

🌱 Individuelle Förderung

Das Langzeitpraktikum ist zugleich ein wichtiger Baustein der individuellen Förderung, weil es Jugendlichen eine praxisnahe und stärker auf ihre Situation zugeschnittene Perspektive eröffnet.

Ziel des Angebots

Das Langzeitpraktikum „Schule dual“ stärkt die Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf.

Es soll Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, eine realistische Anschlussperspektive zu entwickeln, praktische Erfahrungen zu sammeln und eigene Stärken für die Arbeitswelt sichtbar zu machen.

← Studien- und Berufswahlorientierung

← Förderung

← Unsere Schule