Sprechtage: Unterschied zwischen den Versionen

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=== '''3. Organisation & Ablauf''' ===
=== '''Organisation & Ablauf''' ===


==== 3.1 Terminierung ====
==== Terminierung ====


* Der Termin wird '''mindestens 4 Wochen vorher''' kommuniziert.
* Der Termin wird '''mindestens 4 Wochen vorher''' kommuniziert.
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* Ein Hinweis auf den Termin erfolgt außerdem über die schulische Website und den digitalen Schulkalender.
* Ein Hinweis auf den Termin erfolgt außerdem über die schulische Website und den digitalen Schulkalender.


==== 3.2 Terminbuchung ====
==== Terminbuchung ====
Einsatz eines '''digitalen Buchungssystems''' (Fachlehrer*innensprechtag) bzw. '''Papierform''' (Schüler*innensprechtag).
Einsatz eines '''digitalen Buchungssystems''' (Fachlehrer*innensprechtag) bzw. '''Papierform''' (Schüler*innensprechtag).


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Zeitfenster pro Gespräch: 10–15 Minuten.
Zeitfenster pro Gespräch: 10–15 Minuten.


==== 3.3 Priorisierungsregeln ====
==== Priorisierungsregeln ====
Gegebenenfalls erfolgt eine vorrangige Terminvergabe an Lernende mit:  
Gegebenenfalls erfolgt eine vorrangige Terminvergabe an Lernende mit:  


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Vorrangige Anmeldungen werden durch die Klassenleitungen bzw. Fachlehrkräfte koordiniert .
Vorrangige Anmeldungen werden durch die Klassenleitungen bzw. Fachlehrkräfte koordiniert .


=== 4. Inhalte der Gespräche ===
=== Inhalte der Gespräche ===


==== 4.1 Standardisierte Gesprächsstruktur ====
==== Standardisierte Gesprächsstruktur ====


# Begrüßung & Zielsetzung des Gesprächs
# Begrüßung & Zielsetzung des Gesprächs
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#* '''Lernentwicklungsberichte''', Kompetenzraster oder Portfolio-Unterlagen
#* '''Lernentwicklungsberichte''', Kompetenzraster oder Portfolio-Unterlagen


==== 4.2 Einbindung der Lernenden ====
==== Einbindung der Lernenden ====
Die Lernenden werden '''aktiv''' in das Gespräch einbezogen (Schülerinnen – Lehrkräfte – Eltern bzw. Erziehungsberechtigte).  
Die Lernenden werden '''aktiv''' in das Gespräch einbezogen (Schülerinnen – Lehrkräfte – Eltern bzw. Erziehungsberechtigte).  


=== 5. Dokumentation ===
=== Dokumentation ===
Jede Lehrkraft dokumentiert Gesprächsergebnisse in einer einheitlichen Form:  
Jede Lehrkraft dokumentiert Gesprächsergebnisse in einer einheitlichen Form:  


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Die Dokumente werden in Rücksprache mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten archiviert und ggf. in die Förderplanung aufgenommen.
Die Dokumente werden in Rücksprache mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten archiviert und ggf. in die Förderplanung aufgenommen.


=== 6. Rollen und Verantwortlichkeiten ===
=== Rollen und Verantwortlichkeiten ===


=== 7. Besondere Angebote ===
=== Besondere Angebote ===


* Beratung für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf
* Beratung für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf

Version vom 27. Februar 2026, 08:52 Uhr

Ziele des Sprechtags

  1. Individuelle Lernentwicklung sichtbar machen: Leistungsstand, Lernstrategien, Förderbedarf und Potenziale.
  2. Lern- und Verhaltensentwicklung reflektieren: Sozialverhalten, Arbeitsverhalten, Selbstständigkeit, Verantwortung.
  3. Transparente Kommunikation stärken: Eltern bzw. Erziehungsberechtigte erhalten Einblick in Unterricht, Anforderungen und schulische Abläufe.
  4. Gemeinsame Förderstrategien entwickeln: Absprachen zur Unterstützung des Lernens und zur Prävention von Schwierigkeiten.
  5. Anliegen der Eltern aufnehmen: Austausch über individuelle Bedürfnisse, Fragen oder Sorgen.

Rahmenbedingungen

Die Gesamtschule Kevelaer bietet drei Sprechtagformate über das Schuljahr verteilt: 2 x Elternsprechtag, 2 x Fachlehrer*innensprechtag, 1x Schüler*innensprechtag

Unabhängig von den Sprechtagen können selbstverständlich jederzeit anlassbezogen Einzeltermine telefonisch oder via Mail mit Kolleginnen und Kollegen (siehe Kollegiumsliste) vereinbart werden.

Zeitfenster

  • Elternsprechtag: 08:00 – 18:00 Uhr
  • Fachlehrer*innensprechtag: 14:00 – 18:00 Uhr
  • Schüler*innensprechtag: 08:00 – 18:00 Uhr
Sprechtag-Format Teilnehmende Zeitpunkt Dauer Ort
Elternsprechtag ·       Klassenleitung

·       Erziehungsberechtigte/r

·       Schülerin bzw. Schüler

·       ggf. Abteilungsleitung und/ oder Vertretung aus dem Bereich Sonderpädagogik, Multiprofessionelles Team, Schulsozialarbeit o. ä.

jeweils ca. 2 Wochen nach den Beratungskon-ferenzen - im Herbst (November) und im Frühjahr (Mai) 10 - 15 Min. Räumlichkeiten der Schule
Fachlehrer*innensprechtag ·       Schülerin bzw. Schüler

·       Fachlehrkraft

·       ggf. Erziehungsberech-tigte/r

jeweils 1 - 2 Wochen nach dem Elternsprechtag - im Frühjahr (Mai) und Herbst (November/ Dezember) 10 - 15 Min. Räumlichkeiten der Schule

Organisation & Ablauf

Terminierung

  • Der Termin wird mindestens 4 Wochen vorher kommuniziert.
  • Die Einladung erfolgt über:
    • WebUntis,
    • einen Elternbrief.
  • Ein Hinweis auf den Termin erfolgt außerdem über die schulische Website und den digitalen Schulkalender.

Terminbuchung

Einsatz eines digitalen Buchungssystems (Fachlehrer*innensprechtag) bzw. Papierform (Schüler*innensprechtag).

Buchungsphase: 10–14 Tage vor dem Sprechtag.

Zeitfenster pro Gespräch: 10–15 Minuten.

Priorisierungsregeln

Gegebenenfalls erfolgt eine vorrangige Terminvergabe an Lernende mit:

  • Lern- oder Verhaltensschwierigkeiten,
  • mit gefährdetem Abschluss,
  • mit individuellem Förderbedarf,
  • mit erhöhtem Beratungsbedarf.

Vorrangige Anmeldungen werden durch die Klassenleitungen bzw. Fachlehrkräfte koordiniert .

Inhalte der Gespräche

Standardisierte Gesprächsstruktur

  1. Begrüßung & Zielsetzung des Gesprächs
  2. Lernstandanalyse
    • Leistungen in Kernfächern
    • Kompetenzentwicklung (fachlich, methodisch, sozial, personal)
  3. Rückmeldung zum Arbeits- & Sozialverhalten
  4. Individuelle Förder- und Unterstützungsmaßnahmen
    • Absprachen zu Hausaufgaben
    • Förderangebote der Schule
    • Lernstrategien
  5. Gemeinsame Zielvereinbarungen
    • Konkrete, messbare, realistische Ziele (SMART)
  6. Dokumentation
    • Lernentwicklungsberichte, Kompetenzraster oder Portfolio-Unterlagen

Einbindung der Lernenden

Die Lernenden werden aktiv in das Gespräch einbezogen (Schülerinnen – Lehrkräfte – Eltern bzw. Erziehungsberechtigte).

Dokumentation

Jede Lehrkraft dokumentiert Gesprächsergebnisse in einer einheitlichen Form:

  • Nutzung jahrgangsbezogener Dokumentationsbögen,
  • Digitales Protokoll (je nach System),
  • Zielvereinbarungsbogen.

Die Dokumente werden in Rücksprache mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten archiviert und ggf. in die Förderplanung aufgenommen.

Rollen und Verantwortlichkeiten

Besondere Angebote

  • Beratung für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf
  • Beratung durch die Schulsozialarbeit
  • Einbindung von Mitgliedern Multiprofessioneller Teams
  • Berufsorientierungsberatung (StuBO + Agentur für Arbeit)