LRS: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
==== 2. Zuständigkeit ==== | ==== 2. Zuständigkeit ==== | ||
Die Koordination und Durchführung der LRS-Förderung liegt in der Verantwortung von Frau Koebcke, Lehrerin an der Gesamtschule Kevelaer. Frau Koebcke ist ausgebildete Legasthenie-Trainerin und verfügt über fundierte diagnostische sowie förderpädagogische Kompetenzen im Bereich LRS. | Die Organisation der Lese-Rechtschreibförderung und die Einrichtung der Fördergruppen erfolgt in enger Abstimmung zwischen Förderlehrkräften, KlassenlehrerInnen, Deutsch- und EnglischlehrerInnen und den Erziehungsberechtigten. Die Koordination und Durchführung der LRS-Förderung liegt in der Verantwortung von Frau Koebcke, Lehrerin an der Gesamtschule Kevelaer. Frau Koebcke ist ausgebildete Legasthenie-Trainerin und verfügt über fundierte diagnostische sowie förderpädagogische Kompetenzen im Bereich LRS. | ||
'''3. Eingangsdiagnostik''' | '''3. Eingangsdiagnostik''' | ||
Zu Beginn der Klasse 5 wird bei allen Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 5 eine verbindliche Eingangsdiagnostik im Bereich Lesen und Rechtschreiben durchgeführt. | Zu Beginn der Klasse 5 wird bei allen Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 5 eine verbindliche Eingangsdiagnostik im Bereich Lesen und Rechtschreiben durchgeführt. Jeweils im Rahmen des Deutschunterrichts findet dazu der standardisierte und altersangemessene Duisburger Sprachstandstest Anwendung. Der Duisburger Sprachstandstest sowie die ersten Klassenarbeiten in den Fächern Deutsch und Englisch werden als Grundlage für die Meldung derjenigen Lernenden, die für eine Förderung in Kleingruppen in Frage kommen, an die Förderlehrkräfte genutzt, | ||
Die Förderlehrkräfte testen die gemeldeten SchülerInnen in einem nächsten Schritt in Kleingruppen mit einem Lückentext des Münsteraner Lernservers jeweils in der Woche vor den Herbstferien, spätestens in der Woche danach. Die Auswertung des Lückentextes ermöglicht eine abschließende Einschätzung über die Schwere des Förderbedarfs und ermöglicht im Weiteren eine gezielte Förderung zu individuellen Fehlerschwerpunkten. Die Ergebnisse dienen ausschließlich der pädagogischen Förderung und werden vertraulich behandelt. | |||
'''4. Gruppeneinteilung''' | '''4. Gruppeneinteilung''' | ||
Version vom 11. Mai 2026, 14:06 Uhr
LRS-Förderung
1. Zielsetzung
Die Gesamtschule Kevelaer versteht die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben (LRS) als festen Bestandteil ihres pädagogischen Auftrags. Ziel des LRS-Konzeptes ist es, Lernbarrieren frühzeitig zu erkennen, individuelle Förderbedarfe festzustellen und betroffene Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu unterstützen, um ihre schulischen und persönlichen Entwicklungschancen zu sichern.
2. Zuständigkeit
Die Organisation der Lese-Rechtschreibförderung und die Einrichtung der Fördergruppen erfolgt in enger Abstimmung zwischen Förderlehrkräften, KlassenlehrerInnen, Deutsch- und EnglischlehrerInnen und den Erziehungsberechtigten. Die Koordination und Durchführung der LRS-Förderung liegt in der Verantwortung von Frau Koebcke, Lehrerin an der Gesamtschule Kevelaer. Frau Koebcke ist ausgebildete Legasthenie-Trainerin und verfügt über fundierte diagnostische sowie förderpädagogische Kompetenzen im Bereich LRS.
3. Eingangsdiagnostik
Zu Beginn der Klasse 5 wird bei allen Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 5 eine verbindliche Eingangsdiagnostik im Bereich Lesen und Rechtschreiben durchgeführt. Jeweils im Rahmen des Deutschunterrichts findet dazu der standardisierte und altersangemessene Duisburger Sprachstandstest Anwendung. Der Duisburger Sprachstandstest sowie die ersten Klassenarbeiten in den Fächern Deutsch und Englisch werden als Grundlage für die Meldung derjenigen Lernenden, die für eine Förderung in Kleingruppen in Frage kommen, an die Förderlehrkräfte genutzt,
Die Förderlehrkräfte testen die gemeldeten SchülerInnen in einem nächsten Schritt in Kleingruppen mit einem Lückentext des Münsteraner Lernservers jeweils in der Woche vor den Herbstferien, spätestens in der Woche danach. Die Auswertung des Lückentextes ermöglicht eine abschließende Einschätzung über die Schwere des Förderbedarfs und ermöglicht im Weiteren eine gezielte Förderung zu individuellen Fehlerschwerpunkten. Die Ergebnisse dienen ausschließlich der pädagogischen Förderung und werden vertraulich behandelt.
4. Gruppeneinteilung
Auf Grundlage der diagnostischen Ergebnisse erfolgt eine Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Fördergruppen.
- Die Gruppenzusammensetzung orientiert sich am individuellen Förderbedarf.
- Schülerinnen und Schüler mit vergleichbaren Lernvoraussetzungen werden gemeinsam gefördert.
- Eine regelmäßige Überprüfung der Gruppenzugehörigkeit ermöglicht flexible Anpassungen.
5. Förderung
Die LRS-Förderung findet in Kleingruppen mit maximal 15 Schülerinnen und Schülern statt und erstreckt sich vom Jahrgang 5 bis einschließlich Jahrgang 8.
Inhalte der Förderung:
- Aufbau und Festigung der phonologischen Bewusstheit
- Verbesserung der Leseflüssigkeit und des Leseverstehens
- Systematisches Training der Rechtschreibung
- Entwicklung individueller Lernstrategien
- Stärkung des Selbstvertrauens im Umgang mit schriftsprachlichen Anforderungen
Die Förderung erfolgt regelmäßig und ist langfristig angelegt, um nachhaltige Lernfortschritte zu ermöglichen.
6. Evaluation und Weiterentwicklung
Die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler wird fortlaufend beobachtet und dokumentiert. Auf dieser Grundlage wird die Förderung regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Das LRS-Konzept wird kontinuierlich evaluiert und im Rahmen der Schulentwicklung weiterentwickelt.