Kollegiale Erziehungsberatung und -planung (KEB)
🤝 Kollegiale Erziehungsberatung und -planung – gemeinsam klären, beraten und handeln
Die Kollegiale Erziehungsberatung und -planung, kurz KEB, unterstützt die pädagogische Arbeit an der Gesamtschule Kevelaer.
Sie hilft dabei, Beratungsanliegen strukturiert zu klären, unterschiedliche fachliche Perspektiven einzubeziehen und Unterstützungsmaßnahmen transparent zu planen.
Grundidee
An der Gesamtschule Kevelaer arbeiten Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeit, sonderpädagogische Lehrkräfte und weitere schulische Fachkräfte in Beratungs- und Unterstützungsprozessen zusammen.
Die KEB wurde eingeführt, um Ressourcen zu bündeln, parallele Arbeitsaufträge zu vermeiden und Zuständigkeiten klarer und transparenter zu verteilen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Unterstützung für eine Schülerin oder einen Schüler, eine Lerngruppe oder eine pädagogische Situation hilfreich und umsetzbar ist.
Ablauf der KEB
Die Kollegiale Erziehungsberatung und -planung folgt einem strukturierten Ablauf.
Die einzelnen Schritte helfen dabei, Beratungsanliegen geordnet aufzunehmen, gemeinsam zu betrachten und konkrete Maßnahmen festzulegen.
Lehrkräfte, in der Regel Klassenleitungen, stellen ein Beratungsanliegen vor und nutzen dafür den vorgesehenen Auftragsschein.
Eine Fachkraft aus dem Beratungsteam prüft die Zuständigkeit und klärt die organisatorische Einbindung der beteiligten Personen.
Im Clearing wird der Fall gemeinsam betrachtet. Die KEB verbindet kollegiale Beratung mit fachlicher Beratung.
Ziel ist es, die Situation zu klären, verschiedene Perspektiven einzubeziehen und nächste Schritte vorzubereiten.
Die vereinbarten Maßnahmen werden von den zuständigen Personen umgesetzt.
Wenn mehrere Personen beteiligt sind, werden die nächsten Schritte eng miteinander abgestimmt.
Nach der Umsetzung wird entschieden, ob der Fall erneut in der KEB beraten werden soll.
Das Team wird über die weitere Bearbeitung oder den Abschluss der Maßnahmen informiert.
Clearing im Detail
Das Clearing folgt einer festen Gesprächsstruktur. Dadurch bleibt die Beratung geordnet, transparent und lösungsorientiert.
1. Falldarstellung
Die aktuelle Situation und die bisherige Entwicklung werden vorgestellt.
2. Klärung
Das Team stellt Rückfragen und ergänzt wichtige Informationen.
3. Hypothesenbildung
Mögliche Erklärungen, Deutungen und Perspektiven werden gesammelt.
4. Rückmeldung
Die fallgebende Person ordnet ein, welche Überlegungen hilfreich sind.
5. Aufgabenverteilung
Nächste Schritte und Verantwortlichkeiten werden festgelegt.
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