Lernen im Projekt in Jg. 5/6

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Ist-Stand:

Arbeitsgruppe

Zusammensetzung der Arbeitsgruppe: AMM, THE, JAK, OE, BAL, SCD, HEB, JOO, JSE, DEI, GÜR, FEL

Aktueller Arbeitsstand

  • Gründung der Arbeitsgruppe: Februar 2023
  • Sitzungen: Mehrere Treffen zur Abstimmung und Planung

·       Lehrerkonferenz am 03.12.: In der LK gaben Sabrina Hofmann und Annette Ahrenkiel des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums in Wuppertal einen Einblick in die Arbeit des Freidays an ihrer Schule. Im Anschluss daran stellte die Arbeitsgruppe die bisherige Arbeit und ihre Ergebnisse vor.

Fragen konnten bereits vor, während und nach der Konferenz in der Taskcard (siehe weiter unten) gestellt werden.

  • Materialsammlung und Ablaufplanung: Sammlung von Arbeitsmaterialien und Erarbeitung eines strukturierten Unterrichtsablaufs (siehe Link)
  • Organisatorische Vorschläge: Erarbeitung von Vorschlägen zur Stundenplanung, Vertretungsregelungen und Gruppengröße
  • Integration in Lehrpläne: Erstellung von Verknüpfungen zwischen den schulinternen Lehrplänen der Fächer Naturwissenschaften (NW), Gesellschaftslehre (GL) und Deutsch
  • Abstimmung mit Fachkonferenzen: Vorstellung des Vorhabens in den Fachkonferenzen Naturwissenschaften, Deutsch, Mathematik und Englisch sowie Information und Rücksprache mit der Fachkonferenz Gesellschaftslehre


Rahmenvorgaben:

  • Pilotprojekt: Einführung in Jahrgang 5 ab dem Schuljahr 2025/26, angelegt auf drei Jahre
  • Berichtswesen: Jährliche Berichterstattung zum Arbeitsstand und zur Umsetzung an die Gremien (Lehrerkonferenz, Schülervertretung, Schulpflegschaft, Schulkonferenz).
  • Die endgültige Aufnahme des LiP in das Schulprogramm erfolgt ggf. nach der Pilotphase und nach Beschluss durch die Schulkonferenz.
  • Unterrichtsorganisation: LiP umfasst vier aufeinanderfolgende Stunden (eine Stunde vor und zwei Stunden nach der Mittagspause). Die Mittagspause wird dabei flexibel für das LiP eingeplant.

Besonderheiten der Durchführung

  • Lehrerbesetzung: Freiwillige Lehrkräfte übernehmen das LiP. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe bilden die Startgruppe; weitere Interessierte sind willkommen.
  • Zeitplanung: Die flexible Einbindung der Mittagspause ermöglicht Projektarbeit, individuelle Beratung sowie den Besuch außerschulischer Lernorte. Die eingesetzten Lehrkräfte nutzen die Zeit der Mittagspause für Besprechungen und Reflexion. Die eingesetzten Lehrkräfte sind verantwortlich für die Kommunikation bezüglich der Nutzung der Mittagspause gegenüber den Erziehungsberechtigten.
  • Inhaltliche Ausrichtung: LiP orientiert sich an den Zielen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE, siehe Link) und deckt parallel Unterrichtsvorhaben in den Fächern NW, GL und Deutsch ab.

Stundenaufteilung nach Fachkonferenzen

  • Naturwissenschaften (NW): Eine Unterrichtsstunde in den Jahrgängen 5/6 fließt in das LiP. Es wird garantiert, dass der NW Unterricht in den Jahrgängen 5/6 2-stündig stattfindet.
  • Deutsch: Eine Stunde im Jahrgang 5 wird in das LiP eingebunden. Die Lesestunde bleibt erhalten, sodass Deutsch insgesamt vier Stunden umfasst.
  • Gesellschaftslehre (GL): Eine Stunde (nur im Jahrgang 5) soll ebenfalls in das LiP eingebunden werden.
  • Jahrgang 6: Die zwei Wochenstunden aus der modularen Förderung (sog. Plusstunden) sollen in das LiP integriert werden.


Beispielstundenplan

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
1 Englisch Sport HW/TC Englisch Deutsch
2 Englisch Sport HW/TC Englisch Lesestunde
3 GL KL-LZ Kunst Deutsch Musik
4 GL KokuRu Kunst Deutsch Musik
5 LiP Mathematik Sport Mathematik NW
6 LiP (Mittagspause) Mathematik Mittagspause Mathematik NW
7 LiP LZ Mittagspause
8 LiP LZ AG
AG

Fazit:

LiP bietet eine Gelegenheit, projektorientiertes Lernen in den Schulalltag einzubinden und Schülerinnen und Schülern eine andere Art des Unterrichts zu ermöglichen. Durch die Anbindung an die Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die sich bis 2030 schulprogrammatisch in allen schulischen Bereichen wiederfinden müssen sowie die Integration von Inhalten aus den schulinternen Lehrplänen wird eine inhaltliche Anschlussfähigkeit gewährleistet.

Die Pilotphase über drei Jahre ermöglicht es, das Konzept praxisnah zu erproben, regelmäßig zu evaluieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Die flexible Gestaltung der Unterrichtszeit und die Einbindung freiwilliger Lehrkräfte unterstützen eine motivierte und zielgerichtete Umsetzung. Die Möglichkeit, außerschulische Lernorte zu besuchen und die Mittagspause für individuelle Projektarbeit oder Beratung zu nutzen, erweitert den Lernraum über das Klassenzimmer hinaus. Gleichzeitig wird durch die Einbindung von Fachinhalten im LiP sichergestellt, dass fachspezifische Kompetenzen gefördert und Lernziele der entsprechenden Jahrgänge erreicht werden.

Die enge Zusammenarbeit zwischen den Fachkonferenzen und der Projektgruppe bildet eine Grundlage für die Akzeptanz und die organisatorische Einbettung des LiPs. Der jährlich geplante Bericht schafft Transparenz und ermöglicht es den schulischen Gremien, den Fortschritt des Projekts zu verfolgen und fundierte Entscheidungen zur weiteren Verankerung im Schulprogramm zu treffen. Damit bietet das LiP das Potenzial, langfristig einen positiven Beitrag zur Schulentwicklung und zum Lernen in einer nachhaltigen Welt zu leisten.

Vor dem Hintergrund, dass ab Sommer 2026 in der Oberstufe Projektkurse verbindlicher Teil des Unterrichts werden und perspektivisch als Prüfungsformat auch im 5. Abiturfach vertreten sind, erscheint eine frühzeitige Vorbereitung auf diese Veränderungen geboten. Der LiP leistet damit einen fächerübergreifenden Beitrag.  


Beschluss:

Die Schulkonferenz beschließt - entsprechend den verbindlich festgelegten Rahmenvorgaben ab dem Schuljahr 2025/26 beginnend mit dem Jahrgang 5 für die Laufzeit von drei Jahren als Pilotprojekt einzuführen.

Die Projektgruppe verpflichtet sich, jährlich zum Arbeitsstand und zur Umsetzung in den schulischen Gremien zu berichten. Die endgültige Aufnahme des LiP in das Schulprogramm erfolgt erst nach der Pilotphase und nachBeschluss durch die Schulkonferenz.