Onboarding von Lehrerinnen und Lehrern: Unterschied zwischen den Versionen
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Ziel ist es, neue Kolleginnen und Kollegen strukturiert in die schulischen Abläufe einzuführen, Transparenz über Zuständigkeiten und Arbeitsstrukturen herzustellen und eine nachhaltige berufliche Integration zu ermöglichen. | |||
Das Verfahren ist verbindlich angelegt und wird regelmäßig reflektiert und weiterentwickelt. | |||
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Die ersten Monate sind entscheidend für eine gelingende Integration. Die Schule gestaltet diese Phase bewusst strukturiert. | |||
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Neue Lehrkräfte erhalten auf Wunsch eine Patin oder einen Paten. | |||
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Die Rolle ist als unterstützende Begleitung auf Augenhöhe angelegt. | |||
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* organisatorische | * organisatorische Einführung, | ||
* Einführung in | * Schlüssel- und Geräteübergabe, | ||
* erste Begleitung im | * Einführung in Stundenplan- und Kommunikationssysteme, | ||
* erste Begleitung im Unterrichtsalltag. | |||
Ziel ist es, Orientierung, Sicherheit und Zugehörigkeit von Beginn an zu fördern. | |||
== Schulwiki | === Schulwiki / Willkommensordner === | ||
Das Schulwiki dient als | Das digitale Schulwiki dient als zentraler Informationspool. Es bündelt: | ||
Ein erster Überblick | * Informationen zur Schulorganisation, | ||
* Zuständigkeiten und Ansprechpartner, | |||
* Regelungen zu Vertretung, Aufsicht und Ganztag, | |||
* Hinweise zu digitalen Plattformen und pädagogischen Konzepten. | |||
Ein erster Überblick für neue Lehrkräfte findet sich unter: | |||
* [[Neu im Kollegium]] | * [[Neu im Kollegium]] | ||
== | == Phase 3: Reflexion und Evaluation == | ||
Ein strukturierter Feedbackprozess ist Bestandteil des Onboardings. | |||
Etwa vier Monate nach Dienstantritt findet ein persönliches Reflexionsgespräch statt. Inhalte sind: | |||
* subjektives Erleben des Einstiegs, | |||
* Integration ins Kollegium, | |||
* Orientierung in schulischen Strukturen, | |||
* Unterstützungsbedarf, | |||
* Verbesserungsvorschläge. | |||
Die Rückmeldungen fließen systematisch in die Weiterentwicklung des Onboarding-Verfahrens ein. | |||
== Qualitätssicherung == | |||
Das Onboarding wird regelmäßig überprüft und an veränderte schulische Rahmenbedingungen angepasst. Es leistet einen Beitrag zur: | |||
* Sicherung professioneller Standards, | |||
* Transparenz von Organisationsstrukturen, | |||
* nachhaltigen Personalentwicklung, | |||
* Stärkung der schulischen Zusammenarbeit. | |||
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[[Kategorie:Organisation]] | |||
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Version vom 19. Februar 2026, 17:42 Uhr
Onboarding von Lehrerinnen und Lehrern
Einordnung in die Schulentwicklung
Das Onboarding-Verfahren der Gesamtschule Kevelaer ist Bestandteil der schulischen Personalentwicklung und unterstützt die systematische Integration neuer Lehrkräfte in organisatorischer, fachlicher und kollegialer Hinsicht.
Ziel ist es, neue Kolleginnen und Kollegen strukturiert in die schulischen Abläufe einzuführen, Transparenz über Zuständigkeiten und Arbeitsstrukturen herzustellen und eine nachhaltige berufliche Integration zu ermöglichen.
Das Verfahren ist verbindlich angelegt und wird regelmäßig reflektiert und weiterentwickelt.
Zielsetzung
Das Onboarding verfolgt insbesondere folgende Ziele:
- Sicherstellung eines strukturierten und transparenten Berufseinstiegs
- Klärung organisatorischer Abläufe und Zuständigkeiten
- Einführung in pädagogische Konzepte der Schule
- Förderung der kollegialen Zusammenarbeit
- Stärkung der professionellen Handlungssicherheit
- Beitrag zur langfristigen Personalbindung
Phase 1: Vor dem ersten Arbeitstag
Bereits nach der Vertragsunterzeichnung beginnt der strukturierte Onboarding-Prozess.
Persönliche Kontaktaufnahme
Nach Vertragsabschluss erfolgt eine persönliche Kontaktaufnahme. In diesem Rahmen werden:
- organisatorische Fragen geklärt,
- Zugänge zu schulischen digitalen Systemen vorbereitet,
- erste Informationen zur Schulstruktur weitergegeben.
Meet & Greet
Im Rahmen eines individuell vereinbarten Termins findet ein persönliches Kennenlernen statt. Dabei werden:
- zentrale schulische Anlaufstellen vorgestellt,
- wichtige Funktionsstellen erläutert,
- erste Orientierung im Schulgebäude ermöglicht.
Auf Wunsch kann eine Patin oder ein Pate vermittelt werden.
Phase 2: Die ersten 100 Tage
Die ersten Monate sind entscheidend für eine gelingende Integration. Die Schule gestaltet diese Phase bewusst strukturiert.
Buddy-System
Neue Lehrkräfte erhalten auf Wunsch eine Patin oder einen Paten.
Die Patenschaft dient:
- der fachlichen Orientierung,
- der Unterstützung bei organisatorischen Fragen,
- der Einführung in schulinterne Abläufe,
- der kollegialen Vernetzung.
Die Rolle ist als unterstützende Begleitung auf Augenhöhe angelegt.
Der erste Arbeitstag
Der erste Arbeitstag ist strukturiert vorbereitet und umfasst unter anderem:
- persönliche Begrüßung,
- organisatorische Einführung,
- Schlüssel- und Geräteübergabe,
- Einführung in Stundenplan- und Kommunikationssysteme,
- erste Begleitung im Unterrichtsalltag.
Ziel ist es, Orientierung, Sicherheit und Zugehörigkeit von Beginn an zu fördern.
Schulwiki / Willkommensordner
Das digitale Schulwiki dient als zentraler Informationspool. Es bündelt:
- Informationen zur Schulorganisation,
- Zuständigkeiten und Ansprechpartner,
- Regelungen zu Vertretung, Aufsicht und Ganztag,
- Hinweise zu digitalen Plattformen und pädagogischen Konzepten.
Ein erster Überblick für neue Lehrkräfte findet sich unter:
Phase 3: Reflexion und Evaluation
Ein strukturierter Feedbackprozess ist Bestandteil des Onboardings.
Etwa vier Monate nach Dienstantritt findet ein persönliches Reflexionsgespräch statt. Inhalte sind:
- subjektives Erleben des Einstiegs,
- Integration ins Kollegium,
- Orientierung in schulischen Strukturen,
- Unterstützungsbedarf,
- Verbesserungsvorschläge.
Die Rückmeldungen fließen systematisch in die Weiterentwicklung des Onboarding-Verfahrens ein.
Qualitätssicherung
Das Onboarding wird regelmäßig überprüft und an veränderte schulische Rahmenbedingungen angepasst. Es leistet einen Beitrag zur:
- Sicherung professioneller Standards,
- Transparenz von Organisationsstrukturen,
- nachhaltigen Personalentwicklung,
- Stärkung der schulischen Zusammenarbeit.