Trainingsraum: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Trainingsraum Gesamtschule Kevelaer.pdf|zentriert|mini|Hintergrund zum Trainingsraum]]
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==== Ablaufplan Trainingsraum ====
<div style="border:1px solid #d6dee5; border-radius:14px; padding:18px; background:#f8f9fa; margin:18px 0;">
1.     Schülerin oder Schüler (SoS) gibt den rosa Laufzettel ab und setzt sich auf einen Einzelplatz. Die Trainingsraumaufsicht notiert auf der Trainingsraumübersicht den Namen, die Klasse und die Ankunftszeit.


2.     Am runden Tisch wird mit dem/der SoS ein Gespräch geführt, wie es zu dem Trainingsraumbesuch kommt.
<div style="font-size:1.15em; font-weight:bold; margin-bottom:10px;">
🚪 Trainingsraum – Unterricht schützen, Verhalten reflektieren, Rückkehr ermöglichen
</div>


3.     Gemeinsam füllen der/die SoS mit der Aufsicht den weißen Plan aus.
<p style="margin-top:0;">
Der Trainingsraum ist ein pädagogisches Verfahren zum Umgang mit wiederholten oder gravierenden Unterrichtsstörungen.
</p>


4.     Die Trainingsraumaufsicht überprüft den Plan auf Fehler und schickt den/die SoS mit dem grünen Plan auf einen Einzelplatz. Der/die SoS muss den weißen Plan nun fehlerfrei  auf den grünen Plan übertragen.
<p style="margin-bottom:0;">
Ziel ist es, den Unterricht für die Lerngruppe zu sichern und Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ihr Verhalten zu reflektieren und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.
</p>


5.     Ist der/die SoS damit fertig überprüft die Aufsicht den Plan erneut. Stimmt alles, füllt man den Rücklaufzettel aus und schickt den/die SoS zurück in die Klasse.
</div>


6.     Auf der Trainingsraumübersicht werden die die fehlenden Informationen ergänzt.
== Grundidee ==


7.     Danach werden die Informationen in die Klassenübersicht eingetragen.
<div style="border:1px solid #d6dee5; border-radius:14px; padding:18px; background:#f8f9fa; margin:18px 0;">


8.     Den grünen Zettel legt man nach der Trainingsraumaufsicht dem/der betroffenen LuL auf den Platz.
<p style="margin-top:0;">
Der Trainingsraum orientiert sich am sogenannten Bielefelder Modell.
</p>


9.     Ist der/die betroffene LuL mit den Ausführungen zufrieden, unterschreibt er/sie den Plan und legt ihn dem/der Klassenlehrer/in das Fach.
<p>
Im Mittelpunkt stehen drei Grundrechte, die für das gemeinsame Lernen wichtig sind:
</p>


10.  Ist man mit den Ausführungen nicht zufrieden, muss der/die SoS den Plan am nächsten Tag im Trainingsraum erneut bearbeiten.
<ul>
<li>Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen.</li>
<li>Jede Lehrkraft hat das Recht, ungestört zu unterrichten.</li>
<li>Alle achten die Rechte der anderen.</li>
</ul>


11.  Der/die Klassenlehrer/in notiert sich die Anzahl der Trainingsraumbesuche und leitet die Maßnahmen ein.
<p style="margin-bottom:0;">
Der Trainingsraum soll Schülerinnen und Schülern helfen, das eigene Verhalten zu überdenken und konkrete Schritte für eine erfolgreiche Rückkehr in den Unterricht zu entwickeln.
</p>
 
</div>
 
== Wann wird der Trainingsraum genutzt? ==
 
<div style="border:1px solid #d6dee5; border-radius:14px; padding:18px; background:#f8f9fa; margin:18px 0;">
 
<p style="margin-top:0;">
Der Trainingsraum wird genutzt, wenn andere pädagogische Maßnahmen nicht ausreichen und ein störungsfreier Unterricht nicht mehr möglich ist.
</p>
 
<p>
Vor dem Besuch des Trainingsraums werden in der Regel andere Schritte genutzt, zum Beispiel Hinweise, Ermahnungen oder Maßnahmen aus dem [[Konsequenzenmodell|Konsequenzenmodell]].
</p>
 
<p style="margin-bottom:0;">
Die Schülerin oder der Schüler wird darauf hingewiesen, dass bei weiterem Fehlverhalten der Unterricht im Trainingsraum fortgesetzt wird, um dort das eigene Verhalten zu reflektieren.
</p>
 
</div>
 
== Ablauf des Trainingsraumverfahrens ==
 
<div style="border:1px solid #d6dee5; border-radius:14px; padding:18px; background:#f8f9fa; margin:18px 0;">
 
<p style="margin-top:0;">
Das Trainingsraumverfahren folgt einem klaren Ablauf, damit die Situation für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar ist.
</p>
 
<div style="display:grid; grid-template-columns:repeat(auto-fit, minmax(220px, 1fr)); gap:10px; margin:16px 0;">
 
<div style="border-left:4px solid #b7c9dd; padding:8px 10px; background:white; border-radius:8px;">
<strong>1. Entscheidung</strong><br>
Die Schülerin oder der Schüler wird darüber informiert, dass der Unterricht im Trainingsraum fortgesetzt wird.
</div>
 
<div style="border-left:4px solid #b7c9dd; padding:8px 10px; background:white; border-radius:8px;">
<strong>2. Dokumentation</strong><br>
Die Lehrkraft füllt den vorgesehenen Laufzettel mit Name, Zeitpunkt und Anlass aus.
</div>
 
<div style="border-left:4px solid #b7c9dd; padding:8px 10px; background:white; border-radius:8px;">
<strong>3. Begleitung</strong><br>
Eine Mitschülerin oder ein Mitschüler begleitet die Schülerin oder den Schüler zum Trainingsraum.
</div>
 
<div style="border-left:4px solid #b7c9dd; padding:8px 10px; background:white; border-radius:8px;">
<strong>4. Information</strong><br>
Die Aufsicht im Trainingsraum wird über Teams oder telefonisch informiert.
</div>
 
</div>
 
<p style="margin-bottom:0;">
Der Ablauf unterstützt eine ruhige Übergabe und sorgt dafür, dass die weitere Bearbeitung im Trainingsraum direkt beginnen kann.
</p>
 
</div>
 
== Arbeit im Trainingsraum ==
 
<div style="border:1px solid #d6dee5; border-radius:14px; padding:18px; background:#f8f9fa; margin:18px 0;">
 
<p style="margin-top:0;">
Im Trainingsraum steht die Reflexion des eigenen Verhaltens im Mittelpunkt.
</p>
 
<ul>
<li>Die Schülerin oder der Schüler bearbeitet gemeinsam mit der Trainingsraumaufsicht den Reflexionsplan.</li>
<li>Das eigene Verhalten, die Auswirkungen auf andere und mögliche Alternativen werden besprochen.</li>
<li>Die Ergebnisse werden sorgfältig verschriftlicht.</li>
<li>Bei angemessener Bearbeitung erhält die Schülerin oder der Schüler einen Rücklaufzettel und kann in den Unterricht zurückkehren.</li>
</ul>
 
<p style="margin-bottom:0;">
Ziel ist nicht der Ausschluss vom Unterricht, sondern eine möglichst zeitnahe und verantwortungsvolle Rückkehr in die Lerngruppe.
</p>
 
</div>
 
== Nachbearbeitung ==
 
<div style="border:1px solid #d6dee5; border-radius:14px; padding:18px; background:#f8f9fa; margin:18px 0;">
 
<p style="margin-top:0;">
Nach dem Trainingsraumbesuch wird der ausgefüllte Reflexionsplan an die zuständige Lehrkraft zurückgegeben.
</p>
 
<p>
Die Lehrkraft prüft, ob die Bearbeitung nachvollziehbar und ausreichend ist. Anschließend wird der Vorgang an die Klassenleitung weitergegeben.
</p>
 
<p style="margin-bottom:0;">
Wenn die Bearbeitung noch nicht ausreichend ist, kann eine erneute Überarbeitung im Trainingsraum notwendig sein.
</p>
 
</div>
 
== Wichtige Hinweise zur Nutzung ==
 
<div style="border:1px solid #d6dee5; border-radius:14px; padding:18px; background:#f8f9fa; margin:18px 0;">
 
<p style="margin-top:0;">
Der Trainingsraum ist eine besondere pädagogische Maßnahme und soll nicht inflationär genutzt werden.
</p>
 
<p>
Er ist für Situationen vorgesehen, in denen andere pädagogische Möglichkeiten ausgeschöpft sind oder der Unterricht für die Lerngruppe nicht mehr angemessen fortgeführt werden kann.
</p>
 
<p style="margin-bottom:0;">
Die Nutzung des Trainingsraums soll immer mit dem Ziel verbunden sein, Verhalten zu reflektieren, Vereinbarungen zu treffen und eine Rückkehr in den Unterricht zu ermöglichen.
</p>
 
</div>
 
== Weitere Schritte bei wiederholter Nutzung ==
 
<div style="border:1px solid #d6dee5; border-radius:14px; padding:18px; background:#f8f9fa; margin:18px 0;">
 
<p style="margin-top:0;">
Wiederholte Trainingsraumbesuche werden dokumentiert und können weitere pädagogische Schritte notwendig machen.
</p>
 
<p>
Dabei werden die Klassenleitung, die Erziehungsberechtigten und bei Bedarf weitere schulische Stellen einbezogen.
</p>
 
<div style="display:grid; grid-template-columns:repeat(auto-fit, minmax(220px, 1fr)); gap:10px; margin:16px 0;">
 
<div style="border-left:4px solid #b7c9dd; padding:8px 10px; background:white; border-radius:8px;">
<strong>ab drei Besuchen</strong><br>
Schriftliche Information an die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten und Gesprächsangebot.
</div>
 
<div style="border-left:4px solid #b7c9dd; padding:8px 10px; background:white; border-radius:8px;">
<strong>ab fünf Besuchen</strong><br>
Verbindliches Gespräch mit den Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten.
</div>
 
<div style="border-left:4px solid #b7c9dd; padding:8px 10px; background:white; border-radius:8px;">
<strong>ab sieben Besuchen</strong><br>
Prüfung weiterer schulischer Maßnahmen im Rahmen des vorgesehenen Verfahrens.
</div>
 
<div style="border-left:4px solid #b7c9dd; padding:8px 10px; background:white; border-radius:8px;">
<strong>ab neun Besuchen</strong><br>
Prüfung weitergehender Maßnahmen, gegebenenfalls im Rahmen des schulischen Ordnungsmaßnahmenverfahrens.
</div>
 
</div>
 
<p style="margin-bottom:0;">
Die konkrete Entscheidung richtet sich nach Anlass, Verlauf, pädagogischer Einschätzung und schulrechtlichem Rahmen.
</p>
 
</div>
 
== Zusammenhang mit dem Konsequenzenmodell ==
 
<div style="border:1px solid #d6dee5; border-radius:14px; padding:18px; background:#f8f9fa; margin:18px 0;">
 
<p style="margin-top:0;">
Der Trainingsraum ist Teil des schulischen Umgangs mit Regelverstößen und Unterrichtsstörungen.
</p>
 
<p style="margin-bottom:0;">
Er steht im Zusammenhang mit dem Konsequenzenmodell und ergänzt dieses durch eine strukturierte Form der Verhaltensreflexion.
</p>
 
<div style="display:flex; gap:8px; flex-wrap:wrap; margin-top:12px;">
 
<span style="background:#d9e4f2; border:1px solid #b7c9dd; padding:5px 10px; border-radius:6px; font-size:90%; display:inline-block;">
[[Konsequenzenmodell|↗ Konsequenzenmodell]]
</span>
 
</div>
 
</div>
 
== Dokumentation ==
 
<div style="border:1px solid #d6dee5; border-radius:14px; padding:18px; background:#f8f9fa; margin:18px 0;">
 
<p style="margin-top:0;">
Trainingsraumbesuche werden dokumentiert.
</p>
 
<p>
Die Dokumentation unterstützt die Nachvollziehbarkeit pädagogischer Maßnahmen und hilft dabei, Entwicklungen zu erkennen und weitere Schritte abzustimmen.
</p>
 
<p style="margin-bottom:0;">
Bei wiederholten Trainingsraumbesuchen werden die Klassenleitung und gegebenenfalls weitere schulische Beteiligte einbezogen.
</p>
 
</div>
 
<div style="display:flex; gap:10px; flex-wrap:wrap; margin-top:25px; padding-top:15px; border-top:1px solid #d6dee5;">
 
<span style="background:#6c8fc7; padding:8px 14px; border-radius:8px; display:inline-block;">
[[Konsequenzenmodell|<span style="color:white; font-weight:bold;">← Konsequenzenmodell</span>]]
</span>
 
<span style="background:#6c8fc7; padding:8px 14px; border-radius:8px; display:inline-block;">
[[Portal_Unsere_Schule|<span style="color:white; font-weight:bold;">← Unsere Schule</span>]]
</span>
 
</div>
 
[[Kategorie:Schulprogramm]]

Aktuelle Version vom 24. Mai 2026, 15:55 Uhr


🚪 Trainingsraum – Unterricht schützen, Verhalten reflektieren, Rückkehr ermöglichen

Der Trainingsraum ist ein pädagogisches Verfahren zum Umgang mit wiederholten oder gravierenden Unterrichtsstörungen.

Ziel ist es, den Unterricht für die Lerngruppe zu sichern und Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ihr Verhalten zu reflektieren und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

Grundidee

Der Trainingsraum orientiert sich am sogenannten Bielefelder Modell.

Im Mittelpunkt stehen drei Grundrechte, die für das gemeinsame Lernen wichtig sind:

  • Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen.
  • Jede Lehrkraft hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
  • Alle achten die Rechte der anderen.

Der Trainingsraum soll Schülerinnen und Schülern helfen, das eigene Verhalten zu überdenken und konkrete Schritte für eine erfolgreiche Rückkehr in den Unterricht zu entwickeln.

Wann wird der Trainingsraum genutzt?

Der Trainingsraum wird genutzt, wenn andere pädagogische Maßnahmen nicht ausreichen und ein störungsfreier Unterricht nicht mehr möglich ist.

Vor dem Besuch des Trainingsraums werden in der Regel andere Schritte genutzt, zum Beispiel Hinweise, Ermahnungen oder Maßnahmen aus dem Konsequenzenmodell.

Die Schülerin oder der Schüler wird darauf hingewiesen, dass bei weiterem Fehlverhalten der Unterricht im Trainingsraum fortgesetzt wird, um dort das eigene Verhalten zu reflektieren.

Ablauf des Trainingsraumverfahrens

Das Trainingsraumverfahren folgt einem klaren Ablauf, damit die Situation für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar ist.

1. Entscheidung
Die Schülerin oder der Schüler wird darüber informiert, dass der Unterricht im Trainingsraum fortgesetzt wird.

2. Dokumentation
Die Lehrkraft füllt den vorgesehenen Laufzettel mit Name, Zeitpunkt und Anlass aus.

3. Begleitung
Eine Mitschülerin oder ein Mitschüler begleitet die Schülerin oder den Schüler zum Trainingsraum.

4. Information
Die Aufsicht im Trainingsraum wird über Teams oder telefonisch informiert.

Der Ablauf unterstützt eine ruhige Übergabe und sorgt dafür, dass die weitere Bearbeitung im Trainingsraum direkt beginnen kann.

Arbeit im Trainingsraum

Im Trainingsraum steht die Reflexion des eigenen Verhaltens im Mittelpunkt.

  • Die Schülerin oder der Schüler bearbeitet gemeinsam mit der Trainingsraumaufsicht den Reflexionsplan.
  • Das eigene Verhalten, die Auswirkungen auf andere und mögliche Alternativen werden besprochen.
  • Die Ergebnisse werden sorgfältig verschriftlicht.
  • Bei angemessener Bearbeitung erhält die Schülerin oder der Schüler einen Rücklaufzettel und kann in den Unterricht zurückkehren.

Ziel ist nicht der Ausschluss vom Unterricht, sondern eine möglichst zeitnahe und verantwortungsvolle Rückkehr in die Lerngruppe.

Nachbearbeitung

Nach dem Trainingsraumbesuch wird der ausgefüllte Reflexionsplan an die zuständige Lehrkraft zurückgegeben.

Die Lehrkraft prüft, ob die Bearbeitung nachvollziehbar und ausreichend ist. Anschließend wird der Vorgang an die Klassenleitung weitergegeben.

Wenn die Bearbeitung noch nicht ausreichend ist, kann eine erneute Überarbeitung im Trainingsraum notwendig sein.

Wichtige Hinweise zur Nutzung

Der Trainingsraum ist eine besondere pädagogische Maßnahme und soll nicht inflationär genutzt werden.

Er ist für Situationen vorgesehen, in denen andere pädagogische Möglichkeiten ausgeschöpft sind oder der Unterricht für die Lerngruppe nicht mehr angemessen fortgeführt werden kann.

Die Nutzung des Trainingsraums soll immer mit dem Ziel verbunden sein, Verhalten zu reflektieren, Vereinbarungen zu treffen und eine Rückkehr in den Unterricht zu ermöglichen.

Weitere Schritte bei wiederholter Nutzung

Wiederholte Trainingsraumbesuche werden dokumentiert und können weitere pädagogische Schritte notwendig machen.

Dabei werden die Klassenleitung, die Erziehungsberechtigten und bei Bedarf weitere schulische Stellen einbezogen.

ab drei Besuchen
Schriftliche Information an die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten und Gesprächsangebot.

ab fünf Besuchen
Verbindliches Gespräch mit den Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten.

ab sieben Besuchen
Prüfung weiterer schulischer Maßnahmen im Rahmen des vorgesehenen Verfahrens.

ab neun Besuchen
Prüfung weitergehender Maßnahmen, gegebenenfalls im Rahmen des schulischen Ordnungsmaßnahmenverfahrens.

Die konkrete Entscheidung richtet sich nach Anlass, Verlauf, pädagogischer Einschätzung und schulrechtlichem Rahmen.

Zusammenhang mit dem Konsequenzenmodell

Der Trainingsraum ist Teil des schulischen Umgangs mit Regelverstößen und Unterrichtsstörungen.

Er steht im Zusammenhang mit dem Konsequenzenmodell und ergänzt dieses durch eine strukturierte Form der Verhaltensreflexion.

Dokumentation

Trainingsraumbesuche werden dokumentiert.

Die Dokumentation unterstützt die Nachvollziehbarkeit pädagogischer Maßnahmen und hilft dabei, Entwicklungen zu erkennen und weitere Schritte abzustimmen.

Bei wiederholten Trainingsraumbesuchen werden die Klassenleitung und gegebenenfalls weitere schulische Beteiligte einbezogen.

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