Onboarding von Lehrerinnen und Lehrern

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Onboarding von Lehrerinnen und Lehrern

Einordnung in die Schulentwicklung

Das Onboarding-Verfahren der Gesamtschule Kevelaer ist Bestandteil der schulischen Personalentwicklung und unterstützt die systematische Integration neuer Lehrkräfte in organisatorischer, fachlicher und kollegialer Hinsicht.

Ziel ist es, neue Kolleginnen und Kollegen strukturiert in die schulischen Abläufe einzuführen, Transparenz über Zuständigkeiten und Arbeitsstrukturen herzustellen und eine nachhaltige berufliche Integration zu ermöglichen.

Das Verfahren ist verbindlich angelegt und wird regelmäßig reflektiert und weiterentwickelt.

Zielsetzung

Das Onboarding verfolgt insbesondere folgende Ziele:

  • Sicherstellung eines strukturierten und transparenten Berufseinstiegs
  • Klärung organisatorischer Abläufe und Zuständigkeiten
  • Einführung in pädagogische Konzepte der Schule
  • Förderung der kollegialen Zusammenarbeit
  • Stärkung der professionellen Handlungssicherheit
  • Beitrag zur langfristigen Personalbindung

Phase 1: Vor dem ersten Arbeitstag

Bereits nach der Vertragsunterzeichnung beginnt der strukturierte Onboarding-Prozess.

Persönliche Kontaktaufnahme

Nach Vertragsabschluss erfolgt eine persönliche Kontaktaufnahme. In diesem Rahmen werden:

  • organisatorische Fragen geklärt,
  • Zugänge zu schulischen digitalen Systemen vorbereitet,
  • erste Informationen zur Schulstruktur weitergegeben.

Meet & Greet

Im Rahmen eines individuell vereinbarten Termins findet ein persönliches Kennenlernen statt. Dabei werden:

  • zentrale schulische Anlaufstellen vorgestellt,
  • wichtige Funktionsstellen erläutert,
  • erste Orientierung im Schulgebäude ermöglicht.

Auf Wunsch kann eine Patin oder ein Pate vermittelt werden.

Phase 2: Die ersten 100 Tage

Die ersten Monate sind entscheidend für eine gelingende Integration. Die Schule gestaltet diese Phase bewusst strukturiert.

Buddy-System

Neue Lehrkräfte erhalten auf Wunsch eine Patin oder einen Paten.

Die Patenschaft dient:

  • der fachlichen Orientierung,
  • der Unterstützung bei organisatorischen Fragen,
  • der Einführung in schulinterne Abläufe,
  • der kollegialen Vernetzung.

Die Rolle ist als unterstützende Begleitung auf Augenhöhe angelegt.

Der erste Arbeitstag

Der erste Arbeitstag ist strukturiert vorbereitet und umfasst unter anderem:

  • persönliche Begrüßung,
  • organisatorische Einführung,
  • Schlüssel- und Geräteübergabe,
  • Einführung in Stundenplan- und Kommunikationssysteme,
  • erste Begleitung im Unterrichtsalltag.

Ziel ist es, Orientierung, Sicherheit und Zugehörigkeit von Beginn an zu fördern.

Schulwiki / Willkommensordner

Das digitale Schulwiki dient als zentraler Informationspool. Es bündelt:

  • Informationen zur Schulorganisation,
  • Zuständigkeiten und Ansprechpartner,
  • Regelungen zu Vertretung, Aufsicht und Ganztag,
  • Hinweise zu digitalen Plattformen und pädagogischen Konzepten.

Ein erster Überblick für neue Lehrkräfte findet sich unter:

Phase 3: Reflexion und Evaluation

Ein strukturierter Feedbackprozess ist Bestandteil des Onboardings.

Etwa vier Monate nach Dienstantritt findet ein persönliches Reflexionsgespräch statt. Inhalte sind:

  • subjektives Erleben des Einstiegs,
  • Integration ins Kollegium,
  • Orientierung in schulischen Strukturen,
  • Unterstützungsbedarf,
  • Verbesserungsvorschläge.

Die Rückmeldungen fließen systematisch in die Weiterentwicklung des Onboarding-Verfahrens ein.

Qualitätssicherung

Das Onboarding wird regelmäßig überprüft und an veränderte schulische Rahmenbedingungen angepasst. Es leistet einen Beitrag zur:

  • Sicherung professioneller Standards,
  • Transparenz von Organisationsstrukturen,
  • nachhaltigen Personalentwicklung,
  • Stärkung der schulischen Zusammenarbeit.